Dreharbeiten zum Dokumentarfilm „Vergessene Gesichter: Otto Wallburg“
Eine hochaktuelle Dokumentation über das Schicksal eines vergessenen UFA-Stars – Made in Lausitz
Er brachte in den 1920er- und 30er-Jahren Millionen zum Lachen und stand mit Ikonen wie Heinz Rühmann vor der Kamera: Otto Wallburg, der „schnellstsprechende Komiker seiner Zeit“. Doch seine Karriere endete im NS-Regime, sein Leben 1944 in den Gaskammern von Auschwitz.
Die 44-minütige Dokumentation „Vergessene Gesichter: Otto Wallburg“ begibt sich auf eine ergreifende filmhistorische Spurensuche. Mit unveröffentlichten Archivschätzen, stilisierten Spielszenen sowie exklusiven Interviews – unter anderem mit Wallburgs Enkelsohn – zeichnet das Filmteam das Schicksal des jüdischen Filmstars als hochaktuelles Mahnmal gegen das Vergessen nach.
Regionale Drehorte & Nachwuchsförderung
Produziert von der Initiative FILM LAB Lausitz (Filmmuseum Lausitz e.V.) unter Drehbuchautorin Ariane Rykov und Regisseur Uwe Marcus Rykov, ist das Projekt tief in der Region verwurzelt. Gedreht wurde unter anderem an prägnanten historischen Motiven wie der Radrennbahn Forst (Lausitz) sowie in den Räumen des Filmmuseums Lausitz.
Besonders wertvoll: Im Rahmen eines aktiven Medienkompetenz-Projekts wirken Jugendliche direkt an der Entstehung der Produktion mit und erhalten echte Einblicke in professionelles Filmemachen. Das Projekt wurde gefördert durch die Plattform kulturelle Bildung.
Jetzt in der Postproduktion – Mitmachen!
Das Projekt biegt auf die Zielgerade ein und geht ab sofort in die Postproduktion (Schnitt, Sounddesign & Kolorierung). Du bist jung, filmbegeistert und hast Lust hinter die Kulissen einer Filmproduktion zu blicken?
Für den Bearbeitungsprozess werden noch interessierte Jugendliche gesucht, die den Entstehungsweg der Dokumentation hautnah begleiten und wertvolle Praxiserfahrungen sammeln möchten.
